3. Juni: 14.00 Uhr Besonderer Gottesdienst in Gesau
10. Juni: 10.00 Uhr Waldgottesdienst im Dennheritzer Kirchenholz
17. Juni: 9.00 Uhr Sakramentsgottesdienst in Niederschindmaas, 10.30 Uhr Sakramentsgottesdienst in Gesau
24. Juni: 9.00 Uhr Andacht in Gesau, 17.30 Uhr Gottesdienst mit Taufe in Niederschindmaas und 18.00 Uhr Andacht in Dennheritz (Weil Johannistag ist, jeweils auf dem Friedhof)
Konzertreihe bietet Jazz, Barockmusik und Rock
Dennheritz kann dieses Jahr erneut ein Jubiläum vorweisen. 700 Jahre sind es zwar nicht, aber immerhin 150! Denn 1868 erklang erstmals die Bärmig-Orgel in der Kirche. Gefeiert wird der runde Geburtstag des historischen Instruments natürlich mit viel Musik – von Jazz bis Rock & Pop.
Ein kleines, goldumrandetes Schild über den Orgeltasten bezeugt das Jubiläum: „Gotthilf Bärmig, Orgelbauer in Werdau 1868“ ist darauf in verzierten Lettern vermerkt. Nachdem das Instrument vor zwei Jahren runderneuert wurde, kann der Geburtstag nun gebührend gefeiert werden. Dabei wird die „Königin der Instrumente“ auf eine Art und Weise erklingen, wie sie in den vergangenen Jahren kaum zu hören war.
ORGEL TRIFFT JAZZ: Zum Auftakt der drei Jubiläumskonzerte wird gejazzt: Dazu bekommt die „Königin“ Verstärkung von einem Saxophon. Das Programm der Brüder Markus und David Ludwig reicht von bekannten Jazzklassikern über Gospel und Artrock bis hin zu Eigenkompositionen. Die beiden haben sich mit ihren Jazzprogrammen schon seit vielen Jahren einen Namen gemacht. Das Konzert startet am 29. April um 17 Uhr in der Dennheritzer Kirche.
ORGEL FÜR KIDS: Das zweite Jubiläumskonzert (9. Juni/16 Uhr) richtet sich besonders an Familien und Kinder. Zu Musik von Johann Sebastian Bach wird dann die Geschichte der Arche Noah erzählt. Dazu wird die Organistin Johanna Schulze aus Neustadt an der Orla auf der Dennheritzer Orgel musizieren.
ORGEL TRIFFT ROCK: Zum Abschluss der Jubiläumsreihe wird es rockig: Dann nimmt Patrick Gläser aus Baden-Württemberg Platz auf der Orgelbank. Er hat sich auf Rock- und Popmusik an der Orgel spezialisiert. Dabei begeistert er seit vielen Jahren mit Konzerten unter dem Titel „Orgel rockt“ bundesweit das Publikum mit populären Titeln etwa von Metallica und den Beatles, ebenso wie Musical-Hits und bekannten Filmmelodien. Das Konzert an der Dennheritzer Orgel ist am 2. September um 17 Uhr zu erleben.
Der Eintritt zu den Konzerten ist frei, um eine Kollekte zur Deckung der Unkosten wird am Ausgang gebeten. Zugleich bedankt sich die Kirchengemeinde auch für die freundliche Unterstützung seitens der Gemeinde Dennheritz für diese Konzertreihe. (AH)
Hallo Kinder aufgepasst,
wir wollen wieder mit Kindergottesdienst beginnen.
Wir haben uns gedacht, wir treffen uns einmal im Monat eine Stunde mit euch. Wenn es passt, parallel zum Gottesdienst, damit eure Eltern auch einmal in Ruhe den Gottesdienst besuchen können.
Es erwarten euch spannende Geschichten aus der Bibel, Lieder, Spiele, Basteln und so manche Überraschungen.
Seid ihr dabei?
Dann sehen wir uns um 10.00 Uhr am 8. April 2018 im Gemeinderaum in Niederschindmaas und am 6. Mai 2018 im Jugendheim in Dennheritz.
Wir freuen uns auf die gemeinsame Zeit mit euch.
Theresa Barth und Ute Michel
Gründonnerstag (29. März): 19.00 Uhr Sakramentsgottesdienst mit Erstabendmahl der Konfirmanden in Niederschindmaas
Karfreitag (30. März): 10.00 Uhr Sakramentsgottesdienst in Gesau, 14.00 Uhr in Jerisau
Karsamstag (31. März): 21.00 Uhr Andacht zur Osternacht in Wiedensdorf
Ostersonntag (1. April): 6.00 Uhr Andacht zur Osternacht in Niederschindmaas mit anschließenem Frühstück im Gemeinderaum; jeweils 10.00 Uhr Familiengottesdienst in Gesau und Festgottesdienst in Remse
Ostermontag (2. April): 10.00 Festgottesdienst mit Chor und Instrumentalisten in Dennheritz, 10.00 Uhr Familiengottesdienst in Jerisau
Nach dem Willen der Kirchenleitung soll es künftig in Sachsen größere Gemeindestrukturen geben. Seit Längerem wird deswegen auch im hiesigen Kirchenbezirk diskutiert, wie diese Einheiten aussehen könnten. So sind etwa die Glauchauer Gemeinden St. Georgen, Luther und Wernsdorf bereits fusioniert. Nun haben auch die Kirchenvorstände von Dennheritz-Niederschindmaas und Schlunzig konkrete Gespräche über einen Zusammenschluss aufgenommen. Ziel ist der Erhalt einer eigenständigen Kirchengemeinde im ländlichen Raum. Die Dennheritzer hatten schon vor einem Jahr die Tür dazu geöffnet, im Januar haben nun auch die Schlunziger Gemeindevertreter für diesen Schritt gestimmt. Am 21. März sprachen die Kirchenvorstände nun noch einmal offen über die Zukunft der neuen Gemeinde und erörterten weitere Schritte. Offen ist etwa, welchen Namen die Gemeinde künftig tragen soll. Der Zusammenschluss könnte zum Jahreswechsel erfolgen. Ein nächstes Treffen ist für Juni vereinbart.
Es ist ein charakteristisches Merkmal des Christentums, dass die Nachfolger aufgefordert werden, den empfangenen Glauben weiterzugeben. Im letzten Kapitel des Matthäusevangeliums bekommen die Jünger den Auftrag, in alle Welt zu gehen und alle Völker zu Jüngern zu machen, sie zu taufen und alles so zu lehren, wie Jesus es ihnen geboten hat.
Im Lukasevangelium wird berichtet, dass Jesus jeweils zwei seiner Anhänger zusammen beauftragte, in die Städte und Orte zu gehen. Sie haben den Auftrag, das Reich Gottes zu predigen und die Kranken zu heilen. Dort, wo sie aufgenommen werden, sollen sie bleiben, aber wo sie nicht gewollt sind, sollen sie weiterziehen und den Staub von ihren Füßen schütteln. Auf die Botschaft Jesu gab es unterschiedliche Reaktionen, Annahme und Ablehnung. Das war damals so und ist es auch bis heute.
Der Missionsbefehl ist ein Auftrag an uns Christen. So konnte es geschehen, dass sich der christliche Glaube auf der ganzen Welt ausbreitete. Egal ob im südlichsten Afrika oder in Japan, ob in Nordkorea oder im tiefsten Regenwald von Ecuador, überall wird die christliche Botschaft von Kreuz und Auferstehung geglaubt und weitergegeben. Die Bibel ist in die verschiedensten Sprachen übersetzt und mit viel Einfallsreichtum wurden Worte aus dem christlichen Denken in Stammessprachen übersetzt, die diese Worte nicht kannten.
Dieser Auftrag gilt auch für uns. Wir leben hier in Ostdeutschland in einem der atheistischsten Landstriche der Welt. Viele wissen nichts mehr vom Glauben und kennen die grundlegenden christlichen Feste und Inhalte nicht mehr. Da ist jeder Einzelne an seinem Platz gefragt, etwas über seinen Glauben zu erzählen. Viele sind nicht interessiert, aber manch einer hat auch Interesse an christlichen Fragen.
Bei meiner Ordination am 4. März wurde ich in den Dienst als Pfarrerin der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens entsandt. Das geschah unter Handauflegung, wie es schon in der Apostelgeschichte 6,6 berichtet wird: „Und sie beteten und legten ihnen die Hände auf.“ Eine Beauftragung unter Handauflegung und Gebet ist also ursprüngliche christliche Tradition und wird bis heute so praktiziert. Deshalb war dieser Tag auch ein besonderer für mich, und ich bin dankbar für den fröhlichen, feierlichen Gottesdienst mit anschließendem Beieinandersein im Gemeindesaal und dem abschließenden Abendmahl wieder in der Kirche. Viele waren dabei und ganz viele haben sich eingebracht und mitgeholfen. In dieser Weise wird Gemeinde lebendig. Viele sind dabei und jeder bringt sich mit seinen Gaben ein.
Ich möchte mich auf diese Weise bei allen herzlich bedanken, bei allen, die gekommen sind und dazu beigetragen haben, dass es ein bunter und erfüllter Tag werden konnte. Ohne Ihre Mithilfe in vielfältiger Form wäre das nicht möglich gewesen. Und im Mittelpunkt der Gemeinde steht der auferstandene Herr Jesus Christus.
Pfarrerin Ulrike Lange
4. März: 14:00 Uhr Festgottesdienst zur Ordination von Pfarrerin Ulrike Lange in Gesau
11. März: 10.30 Uhr Predigtgottesdienst mit Vorstellung der Konfirmanden in Dennheritz
18. März: 9.00 Uhr Predigtgottesdienst zur Bibelwoche in Niederschindmaas
25. März: 10.00 Uhr Festgottesdienst zur Konfirmation in Remse
Wir freuen uns, dass ab 1. März Pfarrerin Ulrike Lange die Pfarrstelle im Schwesterkirchenverband Glauchau-Gesau, Dennheritz-Niederschindmaas und Remse-Jerisau übertragen bekommen wird. Damit ist auch das Dennheritzer Pfarrhaus wieder besetzt.
Wir wünschen Frau Lange und Ihrer Familie, dass sie sich gut einleben in der neuen Umgebung, sich bei uns wohl fühlen und Pfarrerin Lange zum Segen für die Menschen im Schwesterkirchenverband und darüber hinaus wird.
Am Anfang des Dienstes als Pfarrer bzw. Pfarrerin steht die Ordination, durch die Menschen unter Gebet und Segen beauftragt werden zur Verkündigung des Wortes Gottes, zur Leitung von Taufe und Abendmahl, zur Seelsorge und zur Verwaltung einer Kirchengemeinde.
Dies feiern wir im Gottesdienst am 4. März um 14:00 Uhr in der St. Andreaskirche in Gesau. Im Anschluss an den Gottesdienst findet im Gemeindezentrum ein Kaffeetrinken mit der Möglichkeit zu Grußworten statt. Der Nachmittag soll dann gegen 17:30 Uhr mit der Feier des Heiligen Abendmahles in der Kirche abgeschlossen werden. Sie sind dazu alle herzlich eingeladen!
Wann hatten Sie zum letzten Mal richtigen Durst? Bei uns gibt es überall genug Wasser. Verdursten muss hier niemand. In vielen Ländern der Welt ist das anders.
Vor kurzem las ich ein Erlebnis eines Mannes, der in Äthiopien mit dem Auto unterwegs war zum Camp einer Hilfsorganisation. Die ganze Landschaft war ausgetrocknet und wüst. Hinter dem Wagen bildete sich eine große Staubwolke. Auf einmal tauchte am Straßenrand eine hochgewachsene Frau auf. Sie winkte müde und streckte eine leere Plastikflasche entgegen. Dann nahm sie die silberne Kette von ihrem Hals und hielt sie dem Fremden entgegen. Der äthiopische Fahrer sagte: „Das ist ihr Brautschmuck, das Wertvollste, was sie hat.“ Eine Silberkette für eine Flasche Wasser? (aus: Walter, Martina /Werth, Martin (Hg.): Die Jahreslosung 2018…, Neukirchen-Vluyn 2017)
In der Jahreslosung für dieses Jahr geht es auch um Wasser. In der Offenbarung 21,6 heißt es: „Gott spricht: Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.“
Obwohl wir in unserem Land mehr als genug Wasser haben, erlebe ich immer wieder Menschen, die großen Durst haben: Durst nach Leben, Anerkennung, Erfolg, Liebe. Wie schwer ist es in unserer wohlhabenden Gesellschaft, solchen Durst zu stillen!
Mit diesen Worten wird unser Blick auf die Quelle lebendigen Wassers gelenkt – kein Wasser aus dem Wasserhahn oder einer Flasche, vielmehr eine Quelle, an der unser Durst nach Leben gestillt wird.
Die Zeilen der Offenbarung stehen im Zusammenhang mit dem Blick des Sehers Johannes an das Ende der Zeit, dann, wenn Jesus Christus einmal wiederkommen und diese Welt zur Vollendung führen wird. Spätestens dort wird unser Durst nach Leben gestillt werden.
Das ist keine billige Vertröstung aufs Jenseits. Vielmehr stärkt uns dieser Ausblick mitten in unserer Gegenwart gerade für die Zeiten, in denen es in unserem Leben trocken und wüst wird – so wie für Johannes die Gegenwart wüst und trocken war.
Dann gehen wir sicher unsere Schritte durchs Jahr in der Gewissheit: Ich lebe schon heute und hier aus der Kraft des lebendigen Wassers. Ich habe ein Ziel, zu dem ich unterwegs bin, bei dem ich zu Hause bin.
Dafür muss ich nichts bezahlen. Ich muss vorher auch nicht erst irgendeine Leistung erbringen. Es reicht, die Hand auszustrecken zu dieser Quelle und von dieser Hoffnung zu trinken.
Noch einmal zurück zum Erlebnis in Äthiopien: Die Frau hätte für Wasser nahezu alles gegeben. Aber der Fremde hat die Frau kurzerhand im Auto mitgenommen und in das Camp gebracht. Dort gab es genug Wasser für sie. Umsonst.
Solche Erfahrungen wünsche ich Ihnen auf dem Weg durch dieses Jahr.
Pfarrer Matthias Große










